|
Über
uns Unser
Angebot Treffen Hilfe
und Adressen Mütter
berichten Spezialmütter Förderer
werden Unsere
Spuren Home Kontakt Impressum |
|
|
Spezialmütter-Tagung in Hamburg Inhalte Die
Themen der Arbeitsgruppen und die Zusammensetzung der ReferentInnen
wurde als sehr treffend und durchdacht gelobt – lediglich die vorgegebene
Zeit (pro AG ca. 1,5 Std.) hätten die TeilnehmerInnen gerne verlängert,
weil ein enormer Bedarf an Austauschmöglichkeiten festgestellt wurde,
der fast immer den Rahmen der AG‘s zu sprengen drohte. Kein Wunder,
dass in allen AG’s der Zeitrahmen überzogen wurde und die TeilnehmerInnen
sogar auf Rauchpausen verzichteten. Es
wurde deutlich, dass es noch viele weitere Themen gibt, über die die
Mütter sich austauschen und informieren möchten – auch für diese Themen
sind weitere Tagungen notwendig. Sehr
gut angenommen wurden ebenfalls der Büchertisch und die Info-Tische
der verschieden Organisationen und Gruppen, die während der gesamten
Tagung aufgebaut waren. Besonders
positiv bewertet von den Müttern wurde die Tatsache, dass die Kinder
mitgebracht werden konnten und während der gesamten Tagung von Fachpersonal
und erfahrenen Hilfskräften betreut wurden. Dieses war eine große
Hilfe, weil die Mütter dadurch insgesamt beruhigter an der Tagung
teilnehmen konnten. Sie wussten, dass sie sofort informiert wurden,
wenn mit dem Kind etwas sein sollte – es gab aber keine besorgniserregenden
Zwischenfälle. Erfolg Während
der Arbeit an der besonders sensiblen Thematik in AG 4 (Auswirkungen
pränataler (vorgeburtlicher) Diagnostik auf behinderte Menschen) stellte
sich heraus, dass durch das Aufbrechen von Emotionen die Betroffenen
sich oft großer Hilflosigkeit ausgesetzt fühlen. Die Forderung entstand,
dass besonders Hebammen und Kinderärzte (Menschen der „ersten Stunde“)
bedarfsgerecht geschult werden müssen. Es müssen weitere Räume geschaffen
werden, um die entstandenen Probleme auch bearbeiten zu können. Durch
die lebhaften Diskussionen in AG 5 (:Hirnfunktionsstörungen und ihr
Einfluss auf Verhalten und Sprache – wie können Eltern + Erzieher
damit umgehen?) wurde deutlich, dass eine große Nachfrage besteht,
verständliche Informationen über z.B. Hirnfunktionsstörungen zu erhalten,
die über die „normalen Infokanäle“ = Ärzte, Therapeuten etc. nicht
zu bekommen sind, sondern manchmal von Müttern selbst erarbeitet/erfahren
werden müssen oder sollten, um diese Erfahrungen dann weitergeben
zu können. Aus
AG 8 (Mütter mit behinderten Kindern und mögliche Berufstätigkeit)
ist sozial-politische Arbeit entstanden, z.B. 1.
Resolution – 1.veröffentlicht in der „Hamburger Rundschau“ – 2. geschickt
an 1.
Bürgermeister, Herrn Runde, Senatorinnen Roth und Raab 2.Frau
Dr. Stödter hat zusätzlich Verbindung zu Frau Roth hergestellt, um
ein Pilotprojekt zu entwickeln, durch das „Spezialmütter“ - besonders
Alleinerziehende – mit besseren Möglichkeiten (z.B. Computer) versorgt
werden können. 3.
Neue AG‘s in Zusammenarbeit mit dem Senatsbeauftragten für Behindertenfragen,
Herrn Bienk sowie dem „Beratungszentrum Sehen, Hören, Bewegen, Sprechen“
(BAGS), dem Amt für Gesundheit und dem BerufsFörderungsWerk zur beruflichen
Förderung von z.T. isolierten Müttern (z.B. über Schulung oder Qualifizierung
mit dem Internet oder anderen zukunftsorientierten Medien). Entwickelt
wurde ein umfangreicher Fragebogen zur individuellen Bedarfsermittlung
über die Situation von Spezialmüttern. 4.
Gespräch mit Dr. Näther, BSJB über die Miteinbeziehung bzw. Gleichstellung
behinderter Kinder in das KJHG in Bezug auf Betreuung nach der Schule
und in den Ferien Und
immer häufiger werden immer mehr Fragen an AmbeKi-Mütter (meistens
privat bis spät in die Nacht) gerichtet, weil deren Kompetenzen gesehen
und anerkannt werden. Es wäre ein weiterer toller Erfolg, wenn sich
für diese Mütter die Möglichkeit ergeben würde, diese Kompetenzen
beruflich einzusetzen. Es
hat sich klar gezeigt, wie überfällig eine Tagung zu diesem Thema
war und dass zu lange übersehen worden ist, wie nötig gerade diese
Mütter Unterstützung brauchen. Immer wieder ist der Wunsch geäußert
worden, diese Tagung sollte nicht einzig bleiben, sondern nur als
Türöffner für die kommenden Jahre gelten – mindestens alle 2 Jahre
sollten Mütter ein Forum bekommen um sich auszutauschen – untereinander,
aber auch mit Fachkräften. Und
auch die angesprochenen Fachkräfte waren froh, sich einmal im direkten
Kontakt verständigen zu können, ohne ständig unter Zeit- oder Erfolgsdruck
zu stehen. Behörden,
Ärzte und Therapeuten sind ein kleines bißchen sensibler beworden
für die Probleme von Müttern mit behinderten Kindern, obwohl gerade
dort nach wie vor sehr viel Aufklärungsarbeit geleistet werden muß,
dieses wurde auch im Kontakt mit den „Fachpersonen“ deutlich. Insgesamt
ist der Eindruck entstanden, dass die Mütter ermutigt worden sind,
für sich und Ihre Kinder einzustehen und eine Chance darin zu sehen,
zu kämpfen um zu wissen, wo Hilfe evtl. herkommen oder abgefordert
werden kann. [K. Voß] Die vollständige Dokumentation ist auf Nachfrage über AmbeKi erhältlich. |
|